Agb

AGB‘s - Allgemeine Geschäftsbedingungen PassionPictures Fotostudios Nici van Grote, nachstehend Fotografin genannt

I. Allgemeines
1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle der Fotografin erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.
2. Fotos im Sinne dieser AGBs sind alle von der Fotografin hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Papierbilder, elektronische, in digitalisierter Form, Digitalfotos, Videos usw.).
3. Es ist nicht erlaubt, von der Fotografin genannte Passwörter weiterzugeben.
4. Alles, was Vereinbarungen, Konditionen, Bestellungen und wichtige Abreden für das Shooting betrifft, auch nach dem Shooting, wird ausschließlich schriftlich vereinbart.
 5. Die Urheberin/Fotografin wird dem Auftraggeber alle bearbeiteten Fotos per fotograf.de oder dropbox  zur Verfügung stellen.
 
II. Urheberrecht
1. Der Fotografin steht das Urheberrecht an den Fotos nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu. Das Urheberrecht ist nach Gesetz unverkäuflich, lediglich Nutzungsrechte kann der Urheber Dritten einräumen oder verkaufen. Der Auftraggeber bezahlt das reguläre Honorar der Fotografin und erhält damit das einfache Nutzungsrecht. Eine Weitergabe von zusätzlichen Rechten bedarf der besonderen und schriftlichen Vereinbarung und einer gesonderten Zahlung. Der Auftraggeber darf die Fotos nur für eigene, private Zwecke verwenden. Die einfachen Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des gesamten Honorars inkl. EXTRAs der Fotografin an den Auftraggeber über. Ein Verkauf und/oder die Übertragung der Nutzungsrechte durch den Auftraggeber an Dritte ist ausgeschlossen.
2. Der Auftraggeber i.S. vom § 60 UrhG hat kein Recht, die Fotos zu vervielfältigen und zu verbreiten, wenn nicht die entsprechenden Nutzungsrechte durch Zahlung des gesamten Honorars übertragen worden sind und die Namensnennung der Fotografin/Urheberin gewährleistet ist. § 60 UrhG wird ausdrücklich abbedungen.
3. Der Auftraggeber darf die Fotos der Fotografin ausschließlich nur unverändert, unbeschnitten, nur mit dem Logo der Fotografin veröffentlichen. Er darf die Fotos weder selbst noch durch dritte verändern. Wünscht der Auftraggeber einen anderen Anschnitt, so teilt er das der Fotografin schriftlich mit. Sie wird dann den neuen Ausschnitt anfertigen, erneut mit ihrem Logo versehen und dem Auftraggeber zur Verfügung stellen.
4. Fotos werden von der Fotografin nur veröffentlicht, wenn der Auftraggeber sie dafür schriftlich frei gegeben hat. Gibt der Auftraggeber seine Einwilligung zur Veröffentlichung der Fotos durch die Fotografin, so ist er ebenfalls damit einverstanden, dass die Fotos gedruckt werden dürfen. Diese Erlaubnis gilt dann zeitlich und örtlich uneingeschränkt.
 
III. Vergütung, Eigentumsvorbehalt
1. Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale berechnet; Nebenkosten (Reisekosten, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Locationmieten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen und direkt abzugelten.
2. Die Fotografin arbeitet nur gegen Vorkasse per Überweisung oder bar/ EC im Studio.
3. Bestellungen für extra Fotobearbeitungen werden vor Bearbeitungsbeginn per Überweisung an die Fotografin gezahlt und bedürfen eines schriftlichen Auftrages per Email. Es gelten die aktuellen Preise der Fotografin.
4. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises, verbleiben die Fotos im Besitz der Fotografin und es gibt keine Verpflichtung, diese vorzeitig herauszugeben.
 
IV. Haftung
1. Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet die Fotografin für sich und ihre Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Sie haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die sie oder ihre Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. Für Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts, Negativen oder Daten haftet die Fotografin und ihre Erfüllungsgehilfen nur, wenn nichts anderes vereinbart wurde und nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

2. Wenn das Shooting auf einem Gelände abgehalten wird, welches bautechnisch nicht mehr ganz sicher ist, so übernimmt der Auftraggeber bei Zusage und mit der Unterschrift dieses Vertrages, die Risiken auf eigene Gefahr in Kauf. Die Fotografin ist frei von Ersatzansprüchen für Leib, Leben und weiteren Schäden.
 
V. Nebenpflichten
1. Die Fotografin beschäftigt Auszubildende. Diese haben gesonderte Preise bei ihren Shootings. Da sich Azubis in der Lernphase finden, ist hier von gemachten Fehlern abzusehen. Dies ist notwendig und darf vorkommen um sich ständig zu verbessern. Auch hier gilt die Künstlerische Freiheit, sowohl im Shooting als auch bei der Bildbearbeitung.
 
VI. Leistungsstörung, Ausfallhonorar
1. Tritt im Vorfeld (vor dem Shootingtermin) ein Fall ein, wo sich die Fotografin genötigt fühlt, das Shooting absagen zu müssen, aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten haben (z.B. Email-Terror, Telefon-Terror, sexuelle Belästigung, etc.), steht es dem Auftraggeber nicht zu, die bereits gezahlten Leistungen an die Fotografin zurück zu fordern oder andere Ersatzansprüche wie z.B. bereits gebuchte Reisekosten/Hotelkosten der Fotografin in Rechnung zu stellen. Die Fotografin sieht diese bereits an sie entrichteten Zahlungen als Honorar für ihre bereits erbrachte Arbeit im Vorfeld (Beratung, Emails, Telefonate, Vertrag erstellen, Shootingideen (Konzept) erstellen und per PDF versenden etc.) und als Schadensersatz, da sie den Termin für den Auftraggeber frei gehalten, andere Shootings darum evtl. abgesagt oder verschoben und als Schmerzensgeld für etwaige Belästigungen durch den Auftraggeber. Bereits gebuchte Locations zahlt der Auftraggeber trotzdem, falls diese nicht kostenlos abgesagt werden können. Leider bin ich durch Erfahrung dazu gezwungen, dies in meine AGBs aufzunehmen.
2. Wird die, für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die die Fotografin nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar der Fotografin, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend der aktuellen Honorarpreisliste. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält die Fotografin auch für evtl. Wartezeiten, die der Auftraggeber verursacht, den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz. (65€ Bearbeitung je Std. / 110 Fotografie je Std.)
3. Nichterscheinen am Shootingtag oder ein Shootingabbruch  entbindet nicht von der Zahlungsverpflichtung. Rückzahlungen sind ausgeschlossen, da vorab schon Leistungen erbracht wurden und die Fotografin ein Ausfallhonorar einfordert (Beratung, Angebot, Rechnung, Auftrags- und Terminbestätigung schreiben, Termin frei halten, Ideen finden, präsentieren, evtl. Locationrecherche etc.). SamstagsTermine müssen bei Terminvereinbarung mit 100% bezahlt werden! Sollte ein Termin nicht eingehalten werden ohne abzusagen berechnen wir diesen mit 50% !
Bei Terminverschiebungen durch den Kunden wird die Zahlung natürlich bestehen bleiben und angerechnet. Terminverschiebungen sollten frühst möglich erfolgen.
4. Ab der zweiten Terminverschiebung durch den Kunden, berechnet die Fotografin zusätzlich zum Honorar ein Ausfallhonorar in Höhe von 100,00 Euro. Mehrfache Terminverschiebungen sind für die Fotografin geschäftsschädigend, weil sie den Termin ja für den Kunden frei gehalten, sich auf das Shooting meist intensiv vorbereitet und diesen Termin meist nicht mehr so schnell durch ein anderes Shooting ausgleichen kann, da die Fotografin nur nach fester Terminvereinbarung arbeitet und keine Laufkundschaft hat. Ich bitte um Verständnis.
5. Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von der Fotografin bestätigt worden sind. In der Regel sind es 1 - 4 Wochen, je nach Art des Auftrages. Doch dies ist nicht bindend.Bei Hochzeiten liegt die Lieferzeit der Fotos bei 2-6 Wochen und der Bücher bis zu 14 Wochen!


6. Die Shootingzeit wird inklusive kreativen Pausen gerechnet. Kreativpausen sind ein Qualitätsmerkmal. Die Fotografin kann dadurch den engen Blickwinkel lösen, reflektieren und noch mal einen neuen Zugang zum Auftraggeber zu finden, basierend auf dem was sich bisher entwickelt hat. Außerdem ist ein Fotoshooting sehr anstrengend - nicht nur für die Fotografin - auch für den Auftraggeber. Daher sind Pausen zwingend notwendig, um eine gute Leistung erbringen zu können.
7. Bei Krankheit oder außerplanmäßigen Beeinträchtigungen der Fotografin, hat der Aufraggeber kein Recht darauf, das Shooting zu Ende zu bringen oder, dass die von ihm beauftragten Fotos trotzdem zeitnah weiter bearbeitet werden. Die Fotografin wird sich nach Möglichkeit bemühen, die Leistungen so bald als möglich zu erbringen oder einen neuen Shootingtermin zu vereinbaren, wo die restlichen Fotos gemacht werden können.
8. Bei technische Problemen (z.B. spontaner Ausfall von technischen Geräten, die für das Shooting erforderlich sind), hat der Aufraggeber kein Recht darauf, das Shooting zu Ende zu bringen oder, dass die von ihm beauftragten Fotos trotzdem zeitnah weiter bearbeitet werden. Die Fotografin wird sich nach Möglichkeit bemühen, die Leistungen so bald als möglich zu erbringen oder einen neuen Shootingtermin zu vereinbaren, wo die restlichen Fotos gemacht werden können. Eine Rückzahlung der Anzahlung ist auch in diesem Fall ausgeschlossen, da die Fotografin schon im Vorfeld Arbeit erbracht hat und die Anzahlung dafür gilt (Gründe siehe VI. Punkt 3).
9. Bei Datenverlust, sei es durch höhere Gewalt, Wasser-Blitz- oder Feuer-Schaden, techn. Probleme, Defekt von techn. Geräten, Einbruch, Diebstahl etc., ist die Fotografin nicht ersatzpflichtig.

VII. Datenschutz
1. Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Die Fotografin verpflichtet sich, alle ihr im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Vertragsdaten der Fotografin ebenfalls vertraulich zu behandeln.
2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei Veröffentlichung der Fotos, die Urheberin (Fotografin) namentlich zu nennen und evtl. - wenn möglich - auch eine Verlinkung vorzunehmen. Folgende Nennung ist zu verwenden:
© Foto und Bildbearbeitung: Nici van Grote / PassionPictures Fotostudios Dortmund / www.PassionPictures.de

VIII. Bildbearbeitung
1. Die Fotos dürfen nur und ausschließlich von der Fotografin verändert, retuschiert, beschnitten und bearbeitet werden. Es ist untersagt, die Fotos von anderen oder auch vom Auftraggeber selbst zu bearbeiten oder bearbeiten zu lassen. Die Fotos dürfen ausschließlich in der Form veröffentlicht, archiviert werden, wie sie von der Fotografin geliefert wurden. Die Fotografin hat zu diesem Zweck alle relevanten Infos in den Metadaten der Fotos abgespeichert. Diese dürfen nicht verändert oder gelöscht werden. Zuwiderhandlung führt zur Anzeige gegen das Urheberrecht.
 2. Hat der Auftraggeber der Fotografin keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Bearbeitung der Fotos gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Weitere Korrekturen durch den Auftraggeber werden dann gesondert berechnet (es gelten die aktuellen Preise der Fotografin).
 
IX. Nutzung und Verbreitung
1. Die Fotografin ist nicht verpflichtet, Datenträger an den Auftraggeber herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde. 

. Der Auftraggeber kann nur im passwortgeschützten, Kundenbereich die Fotos einsehen,  kostenlos downloaden ( Bildgröße ca 20x30) oder gegen Extrakosten für das entsprechende Labor als Fotoabzug, Poster, auf Leinwand, Fineart hinter Acrylglas, etc. bestellen (es gelten die aktuellen Laborpreise).
2. Die Fotografin ist berechtigt, die produzierten Fotos ohne zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung in veränderter und unveränderter Form auf jeder Art von Speichermedien sowie nur die vom Auftraggeber zur Veröffentlichung freigegebenen Fotos als Daten und Print aufzubewahren. (Art. 24 §1 URG). Sie ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihr aufbewahrte Daten nach drei Jahren seit Beendigung des Auftrags zu vernichten. Der Auftraggeber darf die Daten nur in unveränderter Form speichern. Die Fotografin kann die Daten des Auftraggebers langfristig archivieren, ist aber nicht verpflichtet.
3. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber.
4. Die Fotografin hat das Recht, eine Auswahl der bearbeiteten und vom Auftraggeber zur Veröffentlichung freigegebenen Aufnahmen für eigene Präsentationen zu verwenden. Der Auftraggeber hat das Recht, die Veröffentlichung der Fotos abzulehnen. Wenn der Auftraggeber zunächst ein Foto für die Veröffentlichung frei gibt und es dann wieder zurückzieht, zahlt der Auftraggeber 30 Euro pro Bild Ausgleichsentschädigung, da es viel Arbeit macht, alle Fotos aus den öffentlichen Medien wieder herauszunehmen. Wenn das Foto schon in Printmedien gedruckt wurde, hat er kein Recht, dass diese Prints vernichtet werden. Die Fotografin wird dann natürlich zukünftig das betreffende Foto nicht mehr verwenden. Die Fotografin bittet um Verständnis.
5. Die Urheberin (Fotografin) hat laut gesetzlichem Urheberrecht die Möglichkeit, ihre Rechte an den Fotos dadurch zu verwerten, daß sie Dritten das Recht zur Verwendung gegen Entgeld überträgt. Dies beinhaltet ebenfalls die Möglichkeit, Dritten zu erlauben, die Fotos drucken zu lassen. Dies betrifft jedoch nur und ausschließlich die Fotos, die vom Auftraggeber dafür frei gegeben wurden.
 
XI. Schlussbestimmungen
1. Gerichtsstand für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Wohnort der Fotografin, Dortmund.  Dieser Vertrag unterliegt deutschem Recht. Mündliche Nebenabreden sind nicht getroffen. Vertragsänderungen bedürfen der Schriftform. Verliert einer der Punkte dieses Vertrages seine Gültigkeit, verliert der Vertrag als Ganzes nicht seine Gültigkeit.

 

Januar 2018


Solltet ihr euer Shooting nicht einhalten können :

Weil ihr zB. 
-Im Stau steht 
-den Weg nicht findet
-den Tag vorher nicht absagt! 
Usw....
Usw. Berechnen wir mindestens 50% des Termins!
Wir haben den Termin für euch freigehalten und rechnen auch mit dem Geld! Für Miete, und Leben!
Gerne verschieben wir den Termin, aber er muss zum eigentlichen Termin bezahlt werden! 
Wenn ihr euch verspätet dann bleibt euch vom Shooting noch eure Restzeit, sollten wir danach Termine haben! 
Wir können leider nichts dafür wenn sowas vorkommt! Müssen aber trotzdem davon leben!
Alle Samstags Termine müssen bei Terminvereinbarung mit 100% bezahlt werden!